Fünf Gründe, den Nachtzug zu testen

Lust, über Auffahrt wegzufahren? Warum nicht im Nachtzug? Deutschland, Italien, Österreich: Die Nachbarländer der Schweiz sind mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar, auch wenn die Reise manchmal ein paar Stunden dauert. Doch wenn man schläft, vergeht die Zeit wie im Fluge.
Hier deshalb 5 gute Gründe, den Nachtzug zu testen.

 
1. Denke an unseren Planeten
Für einen kurzen, spontanen Auslandtrip denken viele ans Flugzeug mit seinen Billigangeboten. Wer sich aber die Zeit nimmt und über die Auswirkungen des Fliegens für die Erde nachdenkt, kommt rasch auf seinen Entscheid zurück. In der Schweiz ist der Flugverkehr für 16% der Umweltverschmut-zung verantwortlich (weltweit gesehen sind es nur 5%!). So ist es vielleicht doch sinnvoller, am Boden zu bleiben und das Bahnangebot zu nutzen.
 
Zum Beispiel: für Zürich-Wien sind die CO2-Emissionen
mit dem Zug
fast 10 Mal
leichter! Calculette Carbone Voyage
 

2. Nehme das Frühstück im Bett ein
Das ist doch ein netter Vorteil, oder? Am Abend kreuze auf dem vom Zugspersonal verteilten Formular an, was du gerne zum Frühstück hättest. Am nächsten Morgen wird dir das direkt ans Bett geliefert. Und anders als man vielleicht erwarten würde, erst noch in guter Qualität. Nach dem Frühstück steigt man beschwingt aus und der Tag kann beginnen! Die Kilometer, die du im Schlaf zurückgelegt hast, vermittelt dir das angenehme Gefühl, keine Reisezeit verloren zu haben. Ein klares Plus, um den Aufenthalt voll geniessen zu können.


3. Denke an dein Budget
Lang ist’s her, seit Reisen im Nachtzug nur den Wohlhabenden vorbehalten war. Heute findet man für jedes Portemonnaie passende Angebote, oft ist der Nachtzug sogar günstiger als das Flugzeug. Die bequemsten und luxuriösesten Plätze gehen durchaus ins Geld, doch es geht auch anders: Man kann beispielsweise eine Mehrbett-Kabine buchen und so gemütlich mit anderen Reisenden unterwegs sein, ohne übermässig viel ausgeben zu müssen.


4. Nehme so viel Gepäck mit, wie du willst
Beim Vergleich zwischen Flugzeug und Zug bietet dieser Vorteile, die nicht nur die Umwelt betreffen. Gewisse Bedingungen der Fluggesellschaften gibt es bei der Bahn nicht. Wir denken in erster Linie an die leidige Geschichte des Gepäcks. Im Nachtzug nimmst du so viele Taschen mit, wie du willst, ohne dass du einen Zuschlag bezahlst. Einzige Begrenzung ist der Platz in der Kabine!

 


5. Schlafe in der Schweiz ein – erwache anderswo
Letzter Punkt, aber nicht der schlechteste. Die Reise lädt zum Träumen ein. Wer neue Horizonte erkunden will, freut sich auf dieses Kribbeln beim Entdecken unbekannter Welten. Lass dich überraschen und faszinieren von Landschaften, Gesichtern, von spannenden Sitten und Bräuchen.

 

 

 

 

 


Mehr Infos über Nachtzug findest Du hier!

9 Gedanken zu „Fünf Gründe, den Nachtzug zu testen

    • Guten Tag Maja,
      Die SBB haben uns diese Antwort gegeben: Grundsätzlich können Hunde nur mitgenommen werden, wenn das ganze Abteil (Schlafwagen- oder Liegewagen) gebucht wird.
      Liebe Grüsse
      Camille

  1. Wir sind am 13. Mai im 2er Abteil von Zürich nach Hamburg gereist. Alles hat prima geklappt, sind pünktlich angekommen und nach einem kurzen Aufenthalt stressfrei mit der Bahn und Fähre auf eine Nordsee-Insel weiter gereist. War erstaunt wie ruhig die Fahrt war und wie viel ich geschlafen habe. In ein paar Tagen geht’s auf die gleiche Weise zurück in die Schweiz. Nicht nur für Junge, auch für 50jährige ein entspanntes und gemütliches Reisen. Würde es wieder so machen.

  2. Bin im Februar wegen einer Ausstellung für 2 Tage nach Wien gefahren – beide Strecken per Nachtzug. Ging wunderbar und ich konnte so 2 volle Tage Wien geniessen. Günstig war es auch noch! Absolut zu empfehlen, auch wenn ich nachher etwas erholungsbedürftig war. Das lag aber nicht nur an den Nächten im Zug, sondern auch an den satt gefüllten Tagen….

  3. Früher fuhren wir immer mit dem city night line nach Arnhem in den Niederlanden. Plötzlich gab es diesen Nachtzug nicht mehr. Er war immer gut ausgebucht, darum hat uns das sehr gewundert. SCHADE! Denn nun ist die Zugfahrt dahin unglaublich mühsam! Sind da irgendwelche Änderungen geplant? Erweiterungen des Nachtnetzes? Als wir mit dem Nachtzug nach Wien fuhren, hatten wir ein Abteil, in dem man fast Platzangst bekam. Es war unmöglich, darin zu zweit zu ’sein‘, einer musste jeweils draussen stehen, sitzen auf dem Bett war auch nicht möglich, weil man sich derart beugen musste – wir würden nicht mehr in diesem Schlafwagen fahren, SCHADE! Sind hier irgendwelche Änderungen geplant, wenn Ihr dafür so Werbung macht?

    • Liebe Monika und Gunter,
      Danke für den Kommentar über Ihre Erfahrung.
      Leider ist momentan keine Erweiterung des Netzes geplant. Es gibt aber wahrscheinlich Interesse von viele Reisenden. Hoffentlich werden die ÖBB etwas dafür machen!
      Liebe Grüsse
      Camille

    • Hallo Monika und Gunter
      Ja, die Zweier Abteile sind schon eng, v.a. wenn man noch grosses Gepäck hat. Wenn bei Abfahrt bereits die Betten runtergeklappt sind, kann man wirklich nicht sitzen (hatten wir auch auf der Rückfahrt und um 20 h will man meist noch liegen…). Einfach das Schlafwagen Personal bitten, die Betten nochmals hochzuklappen und man kann dann auf dem Sofa sitzen solange man will. Betten hoch und runter nach Wunsch wurde bei uns (und in den anderen Abteilen) anstandslos gemacht, abends und morgens. Bei unserer Reise war das Personal immer freundlich und hilfsbereit. So war’s für uns ganz passabel und angenehm.

  4. Monika + Gunter haben recht. Die normalen Zweierabteile sind extrem eng. Darum ist der 4. „gute“ Grund ziemlich unrealistisch und sollte besser nicht wirklich ernst genommen werden.
    Bea

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